Schiedsrichtereinsatz beim ITTF Europe Top 16 Cup


Anfang Februar trafen sich die 16 besten Damen und Herren Europas in Gondomar (Portugal) um die europäische Ranglistenplätze 1-8 auszuspielen. Leider mussten 4 Damen und Herren (darunter Timo Boll, Petrissa Solja und Irene Ivancan) ihren Start absagen. Sie wurden von den nachfolgenden Spieler(innen) der Europarangliste ersetzt. Als Schiedsrichter war Kai-Uwe Krohmer vom SV Hardt im Einsatz. Zusammen mit  einem Hamburger Kollegen gehörte er zu den 16 Schiedsrichter, die bei diesem Turnier für die Einhaltung der Regeln sorgten. Die anderen Schiedsrichter kamen aus Italien, Frankreich, Belgien, Holland und Schweden. Das besondere an diesem Turnier war, daß alles Spieler, Betreuer, Schiedsrichter und sonstige Offizielle in einem Hotel wohnten.

Am ersten Tag wurde die Vorrunde (4 Gruppen à 4 Spieler - jeden gegen jeden) gespielt. Die ersten Beiden jeder Gruppe qualifizierten sich für das Viertelfinale. In der Gruppenphase hatte Kai-Uwe Krohmer insgesamt 6 Einsätze. Die Hallensprecherin hatte bei der Begrüßung immer wieder Probleme mit seinem Namen. Bei einem Spiel wurde Kai-Uwe als holländischer Schiedsrichter vorgestellt. Mit den Viertelfinals startete der zweite Turniertag. Kai-Uwe Krohmer leitete das Spiel zwischen Pota (Ungarn) und Liu (Österreich) problemlos. Danach ging es weiter mit den Platzierungsspielen für die Positionen 5-8. Dort gab es ein weiteres Treffen mit der Spielerin Pota, die wieder gegen eine Österreicherin ran musste. Zu eigenen Überraschung durfte Kai-Uwe am dritten Tag zusammen mit seinem Hamburger Kollegen das Spiel um Platz 3 und 4 bei den Damen leiten. Kurioserweise standen bei den Damen 3 Spielerinnen asiatischer Abstammung im Halbfinale. Der Sieg ging an die Spanierin mit dem sehr spanisch klingenden Namen Yanfei Shen. Sieger bei den Herren wurde der Deutsche Dimitri Ovtcharov.

Alles im alles war es ein sehr gelungener Einsatz für Kai-Uwe Krohmer, trotz einige organisatorischen und elektronischen Problemen (der Schiedsrichter-Assistent musste nebei einen Bildschirm bedienen, der den Schiedsrichtern immer wieder einen Streich spielte). Leider blieb nicht viel Zeit die Gegend um Porto zu genießen bzw. spielte das Wetter ab dem 3 Tag nicht mehr mit. Es regnete in Strömen.