Nach einer schweren Krankheit steht uns Jochen Kött (SKV Unterensingen) als Schiedsrichter seit zwei Jahren wieder zur Verfügung. Schritt für Schritt nimmt er wieder mehr Einsätze als Oberschiedsrichter in der Regional-, Ober- und Verbandsliga war. Dass Jochen Kött als Schiedsrichter wieder aktiv ist, freut uns sehr.

 

Jochen, wie lange bist Du schon Verbandsschiedsrichter?

Ich habe es selber nicht glauben wollen, aber es sind schon 31 Jahre, d. h. 29 Jahre, wenn ich die zwei Jahre abziehe, die ich krankheitsbedingt ausgefallen bin.

 

Was bedeutet für Dich das Ehrenamt Verbandsschiedsrichter?

Ich habe die Schiedsrichtertätigkeit immer als eine Art Familie betrachtet, wie überhaupt den Sport Tischtennis. Und wenn ich mich da ein wenig mit dem Ehrenamt einbringen kann, dann mach ich das!

 

Was war der Höhepunkt oder die Höhepunkte Deiner Schiedsrichterkarriere?

Wenn ich alle Höhepunkte in meiner Karriere aufzählen würde, säße ich noch morgen hier. Ein wichtiger Meilenstein war aber gewiss, dass ich nach meinem Schlaganfall den ersten OSR-Einsatz nach zwei Jahren gehabt habe. Es war ein Spiel beim VFL Kirchheim (Verbandsliga Herren) und ich war aufgeregt wie beim ersten Mal, ob ich alles hinkriege. Die Spieler haben es mir dann aber auch leicht gemacht, es war ein Spiel ohne Beanstandungen, gelbe Karten oder sonstige Vorkommnisse.

 

Wie wichtig war es für Dich nach Deiner Krankheit wieder ins Schiedsrichterwesen einzugreifen?

Das war eins meiner Ziele, wenn auch nicht das Wichtigste. Am Anfang stand die Gesundheit, der Beruf und der Alltag, in den ich erst langsam reinkommen musste. Nachdem ich das alles so einigermaßen überstanden hatte, fing ich an, vom TT zu träumen und da gehört auch dazu, dass ich mal Verbandsschiedsrichter gewesen bin, und da wieder hin wollte. Was ich auch noch sagen muss: Die Tatsache, dass alle "Vorgesetzten" im Bereich Schiedsrichterwesen ihre guten Wünsche zu meiner Gesundheit geäußert haben, hat seine Spuren hinterlassen. Und das war nicht nur einmal so, sondern in regelmäßigen Abständen (meine Dank gilt Kai-Uwe Krohmer und vor allem Peter Klement, aber auch Hans-Peter Wörner)

 

Was sind die Stärken des Schiedsrichterwesens im Bezirk Esslingen?

Das ist eine einfache Frage: Jede Menge hochklassig spielender Vereine, so daß für uns jede Menge Einsätze zu meistern gibt. Und das trotz seit Jahren zurückgehender oder gleich bleibender Zahl an Schiedsrichtern im Bezirk.