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Das Portal für den Bezirk Esslingen bietet Interessierten und Aktiven alles Wissenswerte über den Tischtennis Bezirk Esslingen!

 

Egal ob ihr nur ins Forum schauen wollt, Infos über die Spielklassen benötigt oder wichtige Turnierergebnisse braucht - bei uns gibt es alles was zum Thema Tischtennis und Bezirk Esslingen relevant ist.

 

Wichtig:
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Hier die Einladung und erste Unterlagen zum Jugendbezirkstag am 4.7. in Hardt

Hier die ersten Infos zum Jugenbezirkstag

Acht Monate sind seit der Tischtennis EM 2009 in Stuttgart vergangen, eine lange Wartezeit für die Jugendlichen des TTC Frickenhausen, die anfangs die Monate, dann die Wochen und zum Schluss sogar die Anzahl der Tage nennen konnten, die es noch dauert, bis endlich der Gegenbesuch in Finnland angetreten werden konnte.
Am Donnerstag, 6. Mai war es dann endlich soweit, in zwei Gruppen startete man in Richtung dem fernen Helsinki. Gruppe 1 reiste mit den vier Jugendlichen, Lydia, Evelyn, Anika und Björn und den zwei Erwachsenen Birgit und Christa per TTC-Bus nach München, um mit der Lufthansa in Helsinki Vaanta am späten Nachmittag anzukommen, die zweite Gruppe mit den sechs Jugendlichen Ana, Franzi, Janina, Tomi, Hendrick, Daniel und Onkel Dieter reiste mit der Bahn nach Frankfurt um vom Fraport ebenfalls nach Helsinki Vaanta zu fliegen. Spät in der Nacht waren dann alle am Ziel und in den Familien untergebracht.

 

 

Freitag

Der Freitag stand im Zeichen des „Beschnupperns“, unser Gastgeber Alexander Dyroff vom Helsinki-Club MBF hatte eine Stadtralley organisiert, bei der einige der wichtigen und markanten Sehenswürdigkeiten zu finden waren, in kleinen Gruppen, bestehend aus den Teilnehmern aus Finnland, Russland und Deutschland streifte man durch die Stadt, leider immer mit guten Befeuchtung von oben, um sich dann um die Mittagszeit bei Alex zu treffen, wo Olga bereits das Essen für Alle vorbereitet hatte.
Der Nachmittag war dann zum Training für das am Wochenende anstehende Tischtennis-Event freigehalten, alle Jungs und Mädels nutzen die Möglichkeit reichlich, denn man wollte ja beim Turnier nicht allzu schlecht aussehen.

 

Samstag/Sonntag

Der Samstag und der Sonntag standen dann komplett im Zeichen der Helsinki Open. Es war in der dreizehnjährigen Geschichte das erste Mal, dass deutsche Jugendliche an diesem internationalen Turnier teilnahmen.
Außer unseren beiden „älteren“ Franzi und Tomi, für die nur eine Altersklasse offen war konnten alle anderen an 2 Ausschreibungsklassen und auch zum Teil auf 2 Tage verteilt, starten, also Tischtennis satt. Es war schon ein tolles Bild, die Teilnehmer aus Finnland, Schweden, Dänemark, Norwegen, dem Baltikum und Russland in einem bunten Gemisch spielen zu sehen. Ebenfalls in der selben Halle, zum Teil Tisch an Tisch mit den Jugendlichen fanden die Nordeuropa-Tischtennismeisterschaften statt, bei denen unsere Mädels dann auch gleich ihren neuen „Star“ für unsere Zweite Liga Mannschaft der kommenden Saison anfeuern konnten. Benedek „Pentti“ Olah wurde für den TTC matec Frickenhausen verpflichtet und unterzeichnete im Beisein und unter Applaus der Mädels seinen neuen Arbeitsvertrag.
Sportlich gesehen war dann aber sowohl für Pentti als auch für unsere Jugendlichen das jeweilige Turnier unter der Rubrik „Erfahrung gewonnen“ einzuordnen.
Am Ende machten bei der Jugend meist die Russen und die Finnen die Titel untereinander aus, denn anders als bei uns war für die Russen die Helsinki Open ein Leistungsnachweis, denn nur ausgewählte Sportler durften den Weg von Russland nach Helsinki antreten und bei Misserfolg hörte man harte Trainerworte und da floss auch so manche Träne.

 

Montag

Nach dem doch anstrengenden Wochenende war dann der Montag für eine kleine Seereise reserviert. Bei leider immer noch verregnetem Wetter besuchte man Suomenlinna, die Festunginsel, die der Hauptstadt Helsinki vorgelagert ist. Die Insel steht auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes und gilt als eines der beliebtesten Ausflugsziele. An einem Montag und dazu noch einem verregneten spürte man davon jedoch nichts, wir waren nahezu alleine auf der Insel.
Unser Gastgeber Alex hat in der Zwischenzeit drei Tischtennisvereine in Helsinki gegründet, am Abend war dann Training in einer fast vollkommen neuen Sporthalle angesagt, in dem Alex „gemischte“ Mannschaften aus Deutschen und Finnen bastelte und damit für einen echt lustigen Abend sorgte.

 

Dienstag

Dienstag, schönes Wetter, ein echter Supertag stand bevor. Früh am Morgen traf man sich am Hauptbahnhof von Helsinki um gemeinsam nach zum etwa 100 Kilometer entfernten Lahti, der Sporthauptstadt Finnlands zu fahren. Nach einer Stunde Zugfahrt war das Ziel erreicht. Weithin sichtbar ragen die 3 Sprungschanzen in den Himmel und sind auch ohne Stadtplan oder Wanderkarte nicht zu verfehlen. Der erste Weg führte ins dortige Skimuseum, das eindrucksvoll die Geschichte des Nordischen Skisports veranschaulicht, andererseits aber auch topmodern ist. Jeder durfte an Simulatoren alle Sportarten „testen“. Skisprung von der großen Schanze, da wurde jedem dann klar, was das mit dem richtigen Absprungzeitpunkt so auf sich hat, die Besten von uns erzielten weiten von fast an die 100 Meter, die anderen hat es dann gleich nach dem Sprung verspult. Wer glaubte, das Schießen beim Biathlon sei einfach, konnte sich sogleich vom Gegenteil überzeugen und man wird künftig beim fernsehen ein anderes Bild von der Leistung der Athleten haben. Tomi entwickelte sich am Gewehr zum Meisterschützen. Und dann war da noch der Abfahrtssimulator, hier konnte man genau sehen, wer Erfahrung in den alpinen Disziplinen hat, hier zeigten Janina und Franziska, dass sie im Winter öfter mal auf Brettern stehen. Anika und Evelyn versuchten sich mit den Langlaufskiern auf der Matte.
Nachdem dann alle sportlich gut aufgewärmt waren, begann der Marsch über Teile der Langlaufstrecken zur großen der drei Schanzen. Oben wartete schon der Aufzugwärter, um uns in schwindelnde Höhen zu bringen. Ein faszinierender Ausblick auf die Stadt und die umgebende Seenlandschaft und gleichzeitig ein mulmiges Gefühl beim Blick in die Anlaufspur erwartete uns. Nach diesen grandiosen Eindrücken blieb dann vor der Rückfahrt noch ein wenig Zeit, sich auf dem Marktplatz mit Kaffe, Erfrischungsgetränken und frisch gebackenem Kuchen zu stärken.
Es ist unglaublich, aber das war noch nicht das Ende dieses Supertages.
Es stand noch der deutsch-finnische Abend an einem der schönsten Plätze Finnlands auf dem Programm, in einem Ferienhaus direkt am Ufer der Ostsee gelegen, gebaut auf massiven Granitblöcken, mit einer Grillhütte, die 30 Personen fasst und einer der 4 Millionen Saunen in Finnland. Das war fast wie im Traum. Unsere „harten“ Jungs Tomi und Björnibaby ließen es sich nicht nehmen, die original Finnische Sauna zu nehmen, die Abkühlung erfolgte unter Anfeuerung und Applaus der Mädchen mit einem Sprung in die 6°C „warme“ Ostsee.
Der Vater von Henry war der Sponsor des Abends und verwöhnte uns mit allerlei leckerem vom Grill, bunten Salaten und Broten und Erfrischungsgetränken.
Leider wurde es dann doch recht schnell nach Sonnenuntergang frisch und die Jugendlichen hatten am nächsten Tag wieder einen Schultag vor sich, also lies man den Abend dann gemütlich in der Ferienwohnung ausklingen.

 

Mittwoch

Mittwoch, alle Jugendlichen hatten die Gelegenheit, mit Ihren Gastgebern einen Tag die Schule zu besuchen und sammelten hier die verschiedensten Erfahrungen, meist jedoch kam die Aussage, dass der Unterricht in Finnland viel lockerer und freizügiger wäre und das die Anforderungen an die Schüler lange nicht so hoch wären, als in Deutschland. Dabei wurden von unseren Jugendlichen viele unterschiedliche Schulen besucht, also ein repräsentativer Durchschnitt. Was bleibt, ist die Frage, warum Finnland im Pisa-Test die Nummer eins ist.
Auch heute war am Abend wieder Tischtennistraining im Verein von Alexander angesagt, diesmal mit den Jugendlichen aus dem Gastgeberverein MBF, alle zusammen zeigten noch einmal, dass sie viel Spaß am Tischtennis haben.
Zur „Belohnung“ wartete dann der türkische Italiener im Ristaurante mit frischer Pizza und Pasta schon auf uns und wir durften den letzten Abend mit unseren finnischen Freunden verbringen.

 

Donnerstag

Donnerstag, Koffer packen. Doch die Flieger gehen zu Glück erst am Abend und der Wettergott meinte es einigermaßen gut mit uns, also wurde kurzerhand noch eine Hafenrundfahrt mit allen Deutschen und Finnen gebucht, denn Christi Himmelfahrt ist auch in Finnland ein Feiertag. Noch einmal vorbei an den großen Fähren nach Schwaden und Estland, vorbei an Suomenlinna, an den romantischen Buchten mit den Ferienwohnungen, an den Sandstränden der Helsinkianer, am Zoo und noch einmal der schöne Blick auf die Stadt von der Wasserseite und das war er dann, unser Finnlandausflug. Am Nachmittag ging es dann gemeinsam mit unseren finnischen Freunden in Richtung Flughafen wo beim Abschied dann doch noch so manches Tränchen floss oder auch heimlich verdrückt wurde.

 

Alle sind jetzt wieder zu Hause, im Alltag, aber der Blick ist nach vorn gerichtet:
wir wollen im Jahr 2011 in Frickenhausen eine Internationale Jugendbegegnung mit einem Tischtennis-Einladungsturnier veranstalten.
Schaun mer mal …

 

Zusätzliche Informationen